Güstrower Lokalnachrichten

18. Januar 2018

Symbol für Hoffnung und Frieden

geschrieben am 29. August 2013 ,von Christian Menzel

Symbol für Hoffnung und Frieden
Julia Beck aus der 10. Klasse faltete mit ihren Mitschülern 1000 Kraniche für das Krankenhaus.

1000 Kraniche falteten Schüler der Freien Schule Güstrow und brachten sie im Verbindungsflur zur Kinderstation im zweiten Obergeschoss des KMG-Klinikums an.

„Sie passen wunderbar hierher. Sind sie doch ein Symbol für Hoffnung und Frieden“, sagte Verwaltungsdirektor Matthias Fischer. Die Kraniche sind ein Ergebnis von drei Projektwochen zum Thema „Krieg und Frieden“ an der Freien Schule. Nachdem die Lehrer die Problematik an verschiedenen Beispielen zwei Wochen vorbereitet hatten, ging es an den praktischen Teil. „Wir haben gemeinsam gekocht, gedruckt oder uns vom Chemielehrer erklären lassen, wie chemische Waffen funktionieren“, zählte Julia Beck aus der zehnten Klasse auf. Dabei hörten die Schüler auch vom Schicksal der kleinen Sadako. Das war ein lebenslustiges japanisches Mädchen, das zehn Jahre nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima als 12-Jährige an Leukämie erkrankte und verstarb. Sie hatte die Hoffnung, dass sie gesund werden würde, wenn sie 1000 Kraniche faltet. Sadako schaffte die 1000 Kraniche, aber ihr sehnlichster Wunsch erfüllte sich nicht. Seitdem gilt der gefaltete Kranich auf der Welt als Symbol für Hoffnung, Gesundheit und Frieden.

„Diese Botschaft haben wir aufgegriffen und wollen sie weiter erzählen. Mit unseren 1000 Kranichen, die hier im KMG-Klinikum einen guten Platz gefunden haben“, sagte Lehrerin Peggy Tetzlaff.

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