Güstrower Lokalnachrichten

19. April 2018

16-jährige Güstrowerin beim Bürgergipfel

geschrieben am 20. Dezember 2011 ,von Christian Menzel

16-jährige Güstrowerin beim Bürgergipfel

Zum Abschluss eines deutschlandweiten Bürgerdialogs haben rund 100 Bürger eines Bürgergipfels die Dialogergebnisse „Hightech-Medizin“ an Bundesforschungsministerin Annette Schavan übergeben.

Mit dabei als jüngste Teilnehmerin war die 16-jährige Helena Drüeke aus Güstrow.
Der Bürgerdialog „Hightech-Medizin“ baut auf den Chancen und Herausforderungen neuer medizinischer Behandlungsmöglichkeiten auf, die sich mit den Erfolgen wissenschaftlicher Forschung ergeben haben. Im Bürgerdialog besteht die Gelegenheit, Fragen, Erwartungen und Bedenken zu technologischen und gesellschaftlichen Aspekten der zukünftigen medizinischen Versorgung zu formulieren und mit Experten zu diskutieren.

Dem Bürgergipfel gingen Regionale Bürgerkonferenzen in sechs Standorten Deutschlands voraus. Helena gelangte jedoch über einen anderen Weg zum Gipfel. Sie hatte sich bei der ebenfalls vom Bundes-Forschungsministerium organisierten Internationalen Junior Science-Olympiade (IJSO) für die dritte Runde qualifiziert. „Die IJSO ist ein Wissenschaftswettbewerb für Schüler unter 16 Jahren, die sich fachübergreifend für Biologie, Chemie und Physik interessieren“, erklärt die Güstrowerin. Nach einem einwöchigen Auswahlverfahren war sie zum „Tag der Talente“ delegiert worden. Dort nahm sie an einem Workshops zu „Neuronalen Implantaten“ teil. „Dabei geht es um technische Hilfsmittel, die mit dem Nervensystem in Verbindung stehen. Beispielsweise kann man dadurch Gehörlose wieder zum Hören verhelfen. Zwei Wissenschaftler gaben uns dazu Informationen und erläuterten uns den Stand der Forschung“, sagt die 16-Jährige. Dieses Wissen konnte Helena beim zweitägigen Bürgergipfel, bei dem Bürger in zehn medizinischen Themenkomplexen mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Medizin und Politik diskutierten, gut anwenden.

Helena besucht die 12. Klasse des John-Brinckman-Gymnasiums in Güstrow. Sie ist vielseitig interessiert und bereitet sich auf die Abiturprüfungen vor. „Danach möchte ich Physik studieren, am liebsten in Rostock“, blickt sie voraus.

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