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17. Juni 2018

Im Test der Chrysler Grand Voyager 2,8 CRD

geschrieben am 3. November 2004 ,von S.Gütte

Im Test der Chrysler Grand Voyager 2,8 CRD
der Chrysler Grand Voyager 2,8 CRD

Nach mehr als 20 Jahren gibt es den US-Van nun auch mit einem 2,8-Liter-Diesel in Kombination mit Automatikgetriebe. Die Geschichte des Voyager ist lang, und von vielen Erfolgen gekrönt, seit seinem Markteintritt im Jahre 1983 verkaufte er sich mehr als zehn Millionen mal.

Nun erhält die aktuelle, vierte Generation eine Modellpflege. Die Frontpartie wurde leicht verändertet. Überarbeiteter Kühlergrill und modisch geformte Klarglasscheinwerfer sorgen für ein frischeres Aussehen.

Für den Vortrieb gibt es ab sofort, neben dem bekannten 2,5 Diesel einen neuen, nur als Automatik erhältlichen 2,8 Dieselmotor.  Der Neue 2.8 CRD ist mit 150 PS ausgerüstet und sorgt ordentlich  für Wirbel. Schon bei 1800 Touren stemmt der 2.8er gewaltige 360 Nm auf die Kurbelwelle (2.5 CRD: 320 Nm bei 2000/min).

Der große Motor läuft ruhig und schnurrt bei Tacho 100 mit 2200 Touren über Landstraßen. Beim leichten Tritt aufs Gaspedal reagiert das Getriebe ausreichend schnell, schaltet zum Überholen einen Gang runter.

Der Siebensitzer hat, dank der üppigen Karosseriebreite und der verschiebbaren und umklappbaren dritten Sitzreihe, Raum in Hülle und Fülle. Die weichen Sitze sorgen für absolutes Wohnzimmer-Feeling. In Sachen Fahrkomfort kann es der Voyager getrost mit Oberklasselimousinen aufnehmen. Der Amerikaner liebt die gemütliche Fahrweise. Die Kombination “starker Diesel” mit Automatik zahlt sich aus, denn der Antrieb passt perfekt zum gemütlichen US-Van.

Text und Foto: Sven Gütte

Technische Daten:
Leistung
Hubraum: 2776 ccm
KW/PS: 110/ 150
Fahrleistungen
Beschleunigung: 11,9 s
Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
Verbrauch (Werksangaben)
Städtisch: 11,5 l
Außerstädtisch: 06,7 l
Drittelmix: 08,5 l

Grundpreis: ab 32.900 €

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